• Bohrspuelung mit Bentonit

    Bohrspülung und Spülungsadditive für professionelle Bohrunternehmen, sowie Spülungsservice, Ingenieurleistungen und HDD Projektplanung
    PHRIKOLAT

    Ihr zuverlässiger Partner für Bohrspülungen, Spülungsservice, Ingenieurleistungen und HDD Projektplanung.

    Über Phrikolat

  • Rohreinzug im Horizontalbohrverfahren
  • Phrikolat Servicefahrzeug für Spülungsservice und Baustellenbetreuung - Spülungslabor

    Spülungsservice - Baustellenbetreuung

    Die Phrikolat Spülungsspezialisten sind erfahrene Fachleute und betreuen seit mehr als 10 Jahren unzählige große und kleine HDD-Projekte in Deutschland und Europa.

    Infoseite Spülungsservice

  • Pipeline fertig zum Rohreinzug in der grabenlosen Rohrverlegung, der gesteuerten Horizontalbohrtechnik
  • Bohrspülung auf Basis von Bentonit

    Bohrspülung

    • Bentonite, Spezialzusätze, Additive, Spezialzusätze, Polymere, Bohrschaum

    Spülungssysteme für Profis

    Übersicht Bohrspülung

  • Horizontalbohranlage Startgrube gefüllt mit Bohrspülung
  • Horizontalbohranlage mit Bohrgestänge
  • Räumgang mit Rock Reamer Hole Opener beim Horizontalbohren
  • Software Bohrlinienplaner für die Horizontalbohrtechnik

    Projektplanung - HDD Berechnungen

    • Bohrtechnische Planung von Projekten
    • Erstellung von Spülungsprogrammen und Horizontalbohr-spezifischen Berechnungen

    Informationen Projektplanung

  • Großbohrtechnik, Bohranlage des Horizontalbohrens

Bohrspülungen für das gesteuerte HorizontalbohrenSeit mehr als 20 Jahren ist das Hauptgeschäftsfeld der Phrikolat Drilling Specialties GmbH die Bereitstellung von Bohrspülungen für die gesteuerte Horizontalbohrtechnik. Auf diesem Gebiet hat sich Phrikolat hochspezialisiert und eine Reihe exklusiv angebotener Bohrspülungen und Bohrspülungsadditive entwickelt, inbesondere für komplizierte Baugrundverhältnisse. Phrikolat bietet nicht nur Bohrspülungssysteme für den Bereich Horizontal Directional Drilling (HDD), sondern auch für Microtunneling, Rohrvortrieb, Brunnenbau und Tiefbohrtechnik.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Spezialisten NORMAG sind wir in der Lage, speziell für den Bereich der kleinen und mittleren Bohrgeräte, mobile und stationäre Misch- und Recyclingtechnik der neuesten Generation anzubieten.

Unser eigenes modernes Spülungslabor ist Ideenschmiede für neue oder weiterentwickelte Bohrspülungen und Bohrspülungszusätze und Garant für die hohen Qualitätsansprüche an moderne Bohrspülungen. Hier entwickeln wir auch projekt- oder kundenspezifische Spülungsrezepturen. Darüber hinaus entwickeln wir auch bentonitfreie Polymerbohrspülungssysteme und Spezialbohrspülungen für Bohrungen in Kies und Ton.

Der Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden vor Ort, ob an der 400t Bohranlage oder an der 4t Bohranlage, fließt in unsere Bohrspülungsentwicklung ein und ermöglicht eine ständige Verbesserung der angebotenen Bohrspülungen und Spülungssystemlösungen.

Unsere Bohrspülungen und unser Spülungsservice sind inzwischen nicht nur in Deutschland gefragt - Phrikolat ist hier Marktführer im Bereich gesteuerter Horizontalbohrungen (HDD) -, sondern auch in vielen anderen Ländern innerhalb und außerhalb Europas.

Mehr über: Phrikolat Drilling Specialties GmbH

"32. Oldenburger Rohrleitungsforum"

IRO Oldenburger Rohrleitungsforum Phrikolat stellt sich und die Bohrspülung vor
Besuchen Sie uns auf der IRO 2018
am 08.02. und 09.02.2018
am Außenstand F39

Spülungskontrolle

Spülungsmessung an der Baustelle

Marsh-Trichter

Marsh Trichter

Die Messung der Trichterauslaufzeit (TAZ) mit dem Marsh-Trichter gibt Auskunft über die Viskosität der Spülung. Man spricht deshalb auch von Marsh-Trichter-Viskosität.
Die Trichterauslaufzeit liefert für bekannte Spülungsrezepturen Anhaltswerte für die Tragfähigkeit der Spülung beim Fließen und im Stillstand sowie deren Vergelungsverhalten.

Kurzanleitung:
1. Trichter in der Hand halten und dabei Öffnung mit dem Finger verschließen.
2. Trichter über das Sieb mit Spülung füllen bis Unterkante Sieb (=1,5 Liter). Nur frische oder recycelte Spülung verwenden.
3. Spülung aus dem Trichter in den Becher auslaufen lassen und gleichzeitig Stoppuhr starten.
4. Zeit messen, bis Spülung im Becher die 1000 ml Markierung erreicht hat. Dies ist die Trichterauslaufzeit (TAZ) oder Marsh-Funnel-Viskosität. Öffnung am Trichter wieder mit dem Finger verschließen.
5. Becher entleeren und die Auslaufzeit der verbleibenden Spülung messen. Gemessen wird die Zeit, bis zum vollständigen Auslaufen der verbliebenen 500ml oder bis der Spülungsstrahl abreißt und/oder zu tropfen beginnt. Dies ist die Restauslaufzeit (RAZ).

Das Auslaufröhrchen sollte ab und zu gereinigt werden, die Auslaufzeit für Wasser beträgt 28 Sekunden.

Spülungswaage

Spülungswaage

Die Spülungswaage dient zur Kontrolle des spezifischen Gewichts (Dichte) der Spülung.
Die Dichte der zurückkommenden Spülung liefert Informationen über das Austragvermögen und den Feststoffgehalt der Spülung.

Kurzanleitung:
1. Messbehälter randvoll mit Spülung füllen
2. Deckel aufsetzen, dabei muss Spülung aus Entlüftungsbohrung austreten
3. Waagebalken und Behälter von überschüssiger Spülung reinigen (abwischen)
4. Waagebalken auf Wippe aufsetzen
5. Reiter verschieben bis Waagebalken in Waage (Position Libelle)
6. Ablesen des Spülungsgewichtes (Skaleneinteilung beachten)

Einheiten spezifisches Gewicht:
SG (dimensionslos) 1,00 = 1,00 kg/dm³ = 1,00 kg/l = 1000 kg/m³

Die Waage kann mit Wasser bei ca. 20°C geeicht werden, Messwert dann 1,00. Zur Nachjustierung können am hinteren Ende des Waagebalkens Tarierschrote in den Tarierbehälter eingefüllt bzw. aus diesem entnommen werden.

Sand Content Kit

Sandgehaltsmessung

Mit dem Sandmessglas kann nur der Sandgehalt ermittelt werden, nicht der Feststoffgehalt in der Spülung. In der Spülung gelöster Ton/Schluff wird nicht erfasst. Messung an zurückkommender Spülung möglich, wichtigste Anwendung ist jedoch die Kontrolle der Effektivität von Recyclinganlagen.

Kurzanleitung:
1. Sandmessglas senkrecht halten und bis zur Markierung “Mud to here” mit Spülung füllen
2. Sandmessglas bis zur Markierung “Water to here” mit Wasser auffüllen
3. Sandmessglas mit Daumen verschließen und stark schütteln
4. Sandmessglas über das Siebröhrchen (200 mesh Sieb) ausgießen, mit Wasser auffüllen und Vorgang so lange wiederholen, bis das Glas sauber ist.
5. Trichter von oben auf das Siebröhrchen stecken, umdrehen und in die Öffnung des Sandmessglases halten. Sandrückstände auf der Unterseite des Siebes mit Wasser zurück in das Sandmessglas spülen bis das Sieb sauber ist.
6. Sandmessglas senkrecht halten Sand absetzen lassen.
7. Sandgehalt in Prozent auf der Skala am Messglas ablesen. Schwebstoffe oder Flocken auf dem Sand nicht mit messen.

API Filterpresse

Filterpresse

(API – American Petroleum Institute)
Mit der Filterpresse werden der Wasserverlust durch Filtration und die filterkuchenbildenden Eigenschaften der Spülung simuliert.
Hierbei wird in einem abgedichteten Druckbehälter Spülung über ein spezielles Filterpapier abgepresst. Dabei simuliert das Filterpapier eine permeable Bohrlochwand. Der im Bohrloch wirksame Spülungsdruck (statisch + dynamisch) wird durch eine Druckbeaufschlagung von 7 bar (100 psi) nachgestellt.

Kurzanleitung:
1. Dichtungen, Sieb und Filterpapier in Bodenteil der Filterzelle einlegen und Bodenteil mit Zylinder handfest verschrauben.
2. Filterzelle bis ca. 12mm unter oberen Rand mit Spülung auffüllen, Deckel aufsetzen und komplette Filterzelle im Ständer arretieren.
3. Meßzylinder (25 ml) unter der Öffnung der Filterzelle platzieren
4. Druckpatrone einsetzen und Druckminderer öffnen bis Gas in Filterzelle einströmt. Entlüftungsventil geschlossen halten, Druckanzeige am Manometer auf 100 psi (7 bar) einstellen. Stoppuhr starten.
5. Filtratmenge [ml] im Zylinder nach 7½ und 30 Minuten ablesen. Nach 30 Minuten Druckminderer schließen und Druck langsam über Entlüftungsventil ablassen. Filtrat aufbewahren und ggf. analysieren (Teststreifen). Eventuelle Trübung vermerken.
6. Filterzelle auseinanderschrauben und Spülung ausgießen.
7. Filterpapier entnehmen und unter schwachem Wasserstrahl abspülen.
8. Filterpapier mit Filterkuchen durchreißen und Dicke des Filterkuchens messen/schätzen. Ebenso Konsistenz bewerten (dicht, fest, glatt, dünn, schwammig)
9. Filtratmenge und Filterkuchendicke/-Konsistenz notieren
Eine ausreichend genaue Bestimmung der Filtratmenge nach 30 min ist durch Verdopplung der Menge nach 7½ min möglich.

Viskosimeter

FANN Viskosimeter

Mit dem Viskosimeter können die plastische Viskosität (PV), der Yield Point (YP) und die zeitabhängigen Gelstärken der Spülung bestimmt werden. Auch die Aufnahme einer Fließkurve ist möglich.

Kurzanleitung
a) Plastische Viskosität (PV), Yield Point (YP)
1. Becher des Viskosimeters bis zur Markierung mit Spülung füllen, auf dem Teller einrasten, anheben bis Flüssigkeitsspiegel an Markierung auf der Rotorhülse steht und fixieren.
2. Viskosimeter mit 600 rpm laufen lassen bis Anzeigewert konstant. Anzeigewert notieren.
3. Umschalten des Viskosimeters auf 300 rpm ohne das Gerät auszuschalten. Anzeigewert notieren wenn Anzeige konstant.
a) Plastische Viskosität (PV): = Wert bei 600 rpm minus Wert bei 300 rpm [mPas]
b) Yield Point (YP): = Wert bei 300 rpm minus PV [lbs/100 ft²]

b) Gelstärken
1. Nach Messung von PV und YP Viskosimeter für min. 15 Sekunden auf 600 rpm laufen lassen.
2. Viskosimeter ausschalten und gleichzeitig den Schaltknauf auf 3 rpm Position stellen.
3. Viskosimeter nach 10 Sekunden in 3 rpm Position einschalten und Maximalausschlag ablesen.
= Anfangs- oder 10 Sekundengelstärke [lbs/100 ft²]
4. Viskosimeter erneut für 15 Sekunden auf 600 rpm laufen lassen.
5. Viskosimeter ausschalten und gleichzeitig den Schaltknauf auf 3 rpm Position stellen.
6. Viskosimeter nach 10 Minuten in 3 rpm Position einschalten und Maximalausschlag ablesen.
= 10 Minuten-Gelstärke [lbs/100 ft²]

Indikator Papier-Teststreifen

pH Test

a) Bestimmung des pH-Wertes
1. pH Teststreifen für mindestens 30 Sekunden in das zu prüfende Wasser, das Spülungsfiltrat oder auf die Oberfläche der Spülung halten.
2. Anhaftende Flüssigkeit vom Teststreifen abschütteln und die Farbveränderung der Indikatorfelder mit der Skala auf der Packung vergleichen.
3. Farbskala mit der größten Übereinstimmung entspricht dem pH-Wert der Flüssigkeit.
Messung an Bohrspülung wegen der anhaftenden Bentonitreste und der Farbtrübung häufig ungenau.

Wasserhärtetest

b) Bestimmung von Gesamthärte, Carbonathärte und Chloridgehalt
1. Teststreifen für die auf der Packung angegebene Zeit (in der Regel 1 Sekunde) in das zu prüfende Wasser, das Spülungsfiltrat oder auf die Oberfläche der Spülung halten.
2. Anhaftende Flüssigkeit vom Teststreifen abschütteln und nach 1 Minute das Farbmuster der Indikatorzone mit der Farbskala bzw. den Farbfeldern auf der Packung vergleichen.
3. Farbskala bzw. Farbfeld mit der größten Übereinstimmung entspricht dem Wert der Gesamthärte, Carbonathärte oder des Chloridgehaltes der getesteten Flüssigkeit.

Messung an Bohrspülung wegen der anhaftenden Bentonitreste und der Farbtrübung häufig ungenau.

Gemessener Chloridgehalt [mg/l] x 1,64 entspricht Gehalt an NaCl im Wasser [mg/l].

Achtung!
Alle Teststäbchen kühl und in verschlossener Packung aufbewahren. Haltbarkeitsdatum auf der Packung beachten. Überlagerte Teststreifen liefern verfälschte Messwerte.

CMC HEC - Abteilung

Bewährt seit 1956: PHRIKOLAT CMC

  • CMC - Carboxymethylcellulose
  • HEC - Hydroxyethylcellulose

Info CMC HEC

Futterzellulose - Abteilung

Futterzellulose

  • Ballaststoffergänzung zur Diät bei Hunden/Katzen

Info Futterzellulose

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